22.09.2007: 9.Einsatz: Gärgasunfall in einem Weinkeller:

Der Herbst ist eine stürmische Zeit in den Weinkellern. In den Fässern gärt - wie jedes Jahr um diese Zeit - der Wein. Es ist aber auch eine gefahrvolle Zeit für all jene, die in den Weinkellern arbeiten müssen. Durch die Gärung wird Kohlendioxid gebildet. Bereits ab einem Anteil von acht Prozent in der Atemluft kann es zu Bewusstlosigkeit, Atemstillstand und zum Tod durch Ersticken kommen. Kohlendioxid ist besonders gefährlich, weil es weder zu sehen noch zu riechen ist. In den vergangenen Jahren sind immer wieder Menschen ums Leben gekommen, weil sie die Gefahr nicht frühzeitig erkannt haben.

Kohlendioxid bildet eine unsichtbare Wolke, in der es keinen Sauerstoff mehr gibt. Schon bei vier Prozent Kohlendioxid erhöht sich die Atemfrequenz, man wird benommen, das Herz klopft. Neun Prozent führen innerhalb von fünf bis zehn Minuten zum Tod. Bei 14 Prozent erlischt eine Kerze, bei 18 Prozent erstickt ein Mensch innerhalb kurzer Zeit.

Um Unfälle zu vermeiden, sollten Weinkeller während der Gärphase erst nach ausreichender Lüftung und nur in Begleitung einer zweiten Person betreten werden. Die traditionelle Methode, den Kohlendioxidgehalt mit einer Kerze zu "messen", ist lebensgefährlich. Denn die Kerze brennt auch dann noch, wenn die Kohlendioxidkonzentration in der Luft für den Menschen schon zu hoch ist. Auch der allgemeine Gärgeruch lässt keine Rückschlüsse zu.

http://www.gefahren-abc.info/online/k/kohlendioxid/gaergas.pdf

http://www.svb.at/mediaDB/85136.PDF

Am 22. September verlief ein Gärgasunfall in der Diepolzer Kellergasse gerade noch glimpflich. Die verunfallte Person konnte bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte von Zivilpersonen aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Ein Einsatz der Feuerwehren mit Atemschutzgeräten war nicht mehr notwendig.

Die Freiwillige Feuerwehr Großharras wurde am 22.09.2007 um 14:28 Uhr von der BAZ (Bezirksalarmzentrale) mittels Sirene alarmiert.

Beteiligte Fahrzeuge: TLF-2000, MTF
Mannschaftsstärke: 10 Mann
Einsatzdauer: 00:16
Gesamteinsatz Std.: 2:40
Gefahrene Kilometer: 8

Folgende Feuerwehren waren im Einsatz:

FF Diepolz

FF Großharras

FF Stronsdorf

21.07.2007: 8.Einsatz: Entlang eines Windschutzgürtels (Haselberger Scheune - Zwingendorfer Strasse) wurden mehrere Bäume durch starken Sturm umgeknickt. Der durch die Bäume versperrte Güterweg wurde durch die FF Großharras frei gemacht.

Die Freiwillige Feuerwehr Großharras wurde am 21.07.2007 mittags von Privatpersonen alarmiert.

Beteiligte Fahrzeuge: KRF-B
Mannschaftsstärke: 3 Mann
Einsatzdauer: 00:49
Gesamteinsatz Std.: 2:27
Gefahrene Kilometer: 4

21.07.2007: 7.Einsatz: Zwei Rundballen wurden durch starke Sturmböen in den Mottschüttelbach geweht. Diese wurden mit Hilfe eines Traktors aus den Bachbett geborgen.

Die Freiwillige Feuerwehr Großharras wurde am Vormittag des 21.07.2007 von Privatpersonen alarmiert.

Beteiligte Fahrzeuge: TLF-2000, KRF-B
Mannschaftsstärke: 4 Mann
Einsatzdauer: 01:45
Gesamteinsatz Std.: 7
Gefahrene Kilometer: 6